Bibel
oemertheking
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Wie kommt man auf die Idee, ein Buch wie die Bibel wörtlich zu nehmen? Wer die Bibel wörtlich nimmt hat nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Bild voller Widersprüche und Ungereimtheiten. Wie kommen Menschen immer noch auf die Idee alles wörtlich zu nehmen, weil an Gottes Wort nicht gezweifelt werden darf? Wie kommt man auf die Idee, dass ein Buch direkt von Gott aufgeschrieben wurde? Nur weil es einem ein anderer Mensch sagt? Das ist ja jetzt nicht abwertend gemeint, mich beschäftigt diese Frage einfach sehr!

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(32) Antworten
lt12tom

Nun, das wundert mich allerdings auch immer wieder. Ich denke mal, bei den meisten Menschen ist es eine Frage der Erziehung, Kinder glauben ja den Erwachsenen einfach alles. Und etliche bleiben dann auch dabei, wenn sie selbstständig denken gelernt haben. Aber die Zahl derer, die z.B. das alte Testament mit der Genesis wörtlich nehmen, ist schon deutlich gesunken. Hier bilden vor allem die Kreationisten und einige Sekten hartnäckige Keimzellen gegen logisches Denken und wissenschaftliche Erkenntnis. Das sind dann die gleichen, die die Abstammungslehre ablehnen.

peterlustigking

Deswegen: http://bibel.teddylein.de.tp Vor allem, weil die Bibel Grundwahrheiten enthält, welche die Menschen damals noch gar nicht wissen konnten (z.B. dass die Erde eine Kugel ist und frei im Raum schwebt, der Wasserkreislauf, Hygienevorschriften, Prophezeiungen, die sich bis ins kleinste Detail erfüllt haben). P.S.: Nicht alles ist wörtlich zu nehmen, es gibt in der Bibel auch sehr viele sinnbildliche Ausdrücke, z.B. in der Offenbarung.

NerdyMockingjay

Noch etwas Weil Gott höchstpersönlich der Autor ist. Durch den Heiligen Geist gewirkt, ER ist die dritte Person der Gottheit, haben mehr als vierzig Schreiber ein völlig einzigartiges Werk verfaßt. Normalerweise geht jemand, der ein Buch schreiben will, so vor, dass er Material sammelt, ein Schema entwirft, den Inhalt schreibt und drucken läßt. Wenn das Buch jedoch von mehreren Autoren geschrieben wird, müssen sie sich erst zusammensetzen und einen Plan entwerfen. Sie müssen absprechen, wer welchen Beitrag liefern soll. Die Schreiber der Bibel kannten sich wohl kaum gegenseitig, denn sie entstand in einem Zeitraum von mindestens 1500 Jahren! Ohne irgendeinen Plan oder Entwurf fügte sich von Jahrhundert zu Jahrhundert ein Teil zum anderen bis die Bibel komplett war. Sie wurde an ganz verschiedenen Orten und unter ganz unterschiedlichen Umständen geschrieben. Sie schrieben sogar in drei Sprachen in verschiedenen Gemütsverfassungen. Ca. 400 Jahre vor der Geburt Christi war das Alte Testament exakt so fertig gestellt wie wir es heute vorzuliegen haben. Das soll man mal nachmachen, wieviele Prophezeiungen sich schon erfüllt haben, die im Alten Testament stehen! Meine Meinung ist, dass die Wahrheiten der Bibel erfahrbar sind. Dass die Bibel Antworten auf Fragen des Lebens gibt, die man nicht googeln kann.

eiskenn

Für manche Menschen, denke ich, ist es schlicht einfacher, die Bibel kurzerhand wörtlich zu nehmen (oder das wenigstens zu sagen), als sich mit unangenehmen Fragen und Zweifeln in ihrem Glaubensleben auseinanderzusetzen. Das ist mühsam und manchmal gibt es keine Antworten, zumindest keine einfachen oder schnellen. Nimmst Du die Bibel wortwörtlich, kriegst Du vielleicht schneller eine simple Antwort oder ein Gesetz, das Dich von weiterem Nachdenken befreit. Ein solches Weltbild ist auch unkompliziert und nimmt einem ein großes Stück Verantwortung ab. Man kann ganz leicht zwischen Freund und Feind und zwischen Gut und Böse unterscheiden. Was biblizistische Christen ignorieren meist, daß die Bibel eben nicht frei von Widersprüchen und Irrtümern ist; daraufhin angesprochen geben sie oft merkwürdig anmutende Erklärungen ab, warum die Bibel angeblich doch recht hat. Und noch etwas gebe ich zu bedenken: Wer die Bibel wörtlich nimmt, muß auch mit ihrem Gerechtigkeitsverständnis einverstanden sein. Das heißt: Todesstrafe für Gotteslästerung, Ehebruch, die Entweihung des Sabbats und anderes mehr. Und das wollen auch die Fundamentalisten in der Regel dann wieder nicht. Gruß, Quo.

Pegeori

Ähnlich verhält es sich mit ausgeprägtem Rassismus, (ich will Rassismus nicht mit Religionen gleichsetzen obwohl ich beide für dumm halte) obwohl es wenig sinn macht und schwer nachzuvollziehen ist vermittelt es denjenigen gleichzeitig eine zugehörigkeit. Beide werden wohl hauptsächlich mit gleichgesinnten in Kontakt stehen und desshalb wenig falsches in ihrem verzerrtem weltbild sehen. Und wenn dir "deine" Authoritäts Personen immer wieder sagen Gottes wort ist richtig und was in der Bibel steht stimmt fängst du vllt bald an ihnen zu glauben vorallem wenns dir schon als Kind eingetrichtert wird....

Calima12345

Wenn man sagt, die Bibel ist Wort Gottes, dann heißt das, dass es in ihr theologische Aussagen gibt, die Geltung haben. Es heißt nicht, dass es dabei um physikalische, biologische, astonomische,... Aussagen geht. Das verwechseln manche, und so kommt es zum Konflikt. Leider!

alice2go

Wenn man vorurteilsfrei an die Bibel rangeht, sie einfach mal durchliest und sie dann mit einem Geschichtsbuch und eine BGB oder StGB vergleicht, sieht man, dass der Inhalt keineswegs trivial und sicher gegenüber anderen Büchern, die zwischen 2000 und 4000 Jahre alt sind, deutlich absticht. Dann könnte man sich fragen, warum das wohl so ist, ob die Hebräer überdurchschnittlich intelligent waren oder ob ein höheres Wesen dahintersteckt.

lelewaka

Ich glaube, nicht einmal ein Christanist (gerade erst gelesen für christlicher Fundamentaler) würde behaupten, Gott habe die Bibel geschrieben. Ich glaube, Menschen folgen vielfach lieber dem letzten Blödsinn, wenn er nur von genug Artgenossen (der solchen, die ausreichend Macht besitzen) vertreten wird, ehe sie sich querstellen. Ich glaube, viele Menschen sind bequem. Ich glaube, viele Menschen sind zu faul zum Denken. Ich glaube, manche sind sogar wirklich zu dumm. Mit Verlaub: Penthesileias Glaubensbekenntnis.

Monstermaus

habt ihr euch schon einmal gefragt, warum es die bibel schon so lange gibt? man hatte alles unternommen um sie auszulöschen. und dennoch ist sie erhalten geblieben. man hat sogar schriftrollen gefunden. im laufe der zeit wurde sie immer wieder übersetzt. heute ist sie so geschrieben das sie jeder lesen kann. einiges ist wörtlich zu nehmen oder symbolisch. gott ist nicht grausam gewesen in alter zeit. ihr müsst nur den kontext lesen, also den zusammenhang. doch viele lesen die bibel oberflächlich. ein tipp: jeden tag 2 Seiten lesen!!

Lonato

als die bibel geschrieben wurde, konnten nur ganz wenige menschen logisch klar denken. deshalb wurde die bibel in gleichnissen geschrieben (auf verschiedenen ebgnen sogar). die bib el wörtlich zu nehmen, ist deshalb grundfalsch.

ProHecker205

Du hast total recht. Bis zum 4. Schuljahr hat man uns diese glaubwürdigen Geschichten erzählt. Ab der 5. Klasse sollte man seine Meinung dazu sagen, alles wäre ja gar nicht so gewesen, sondern man sollte sein eigenes Ding darin finden. Ich fand das alles recht mies!!!!

Natrium11

Ich wünschte, ich hätte die Frage schon früher gelesen, doch ich war zur dieser Zeit der Fragestellung im Urlaub (war wunderschön!) Ich denke, es ist schon viel geschrieben worden, warum die Bibel ernst zu nehmen ist und Gottes unumstössliches Wort ist. Nur weil wir spätestens seit unser Schulzeit vom Weltbild geprägt werden, ist das Glaubensbild nicht abzuwerten. Ich will daher ein verwunderbares Beispiel der Weltgeschichte aus der Bibel erzählen. In den 60iger Jahren begann die NASA an einer Mondlandung zu arbeiten. Sie berechneten, wo die Sonne, Mond und Planeten in 100 und 1000 Jahren vom jetzigen Zeitpunkt aus gesehen sein würden. Sie kamen zu dem Schluss, dass ein Tag in der Weltgeschichte fehlt. Ein ganzer Tag war und ist nicht mehr da! Die Antwort darüber war in der Bibel zu finden: Josua, 10, ab Vers 9. es war aber nicht ein ganzer Tag, den Rest findet man bei Hiskia 2. Könige 20. Einmal stand die Sonne still und einmalging der Schatten auf der Treppe zurück. Der fehlende Tag, der schon lange vor den Computerdaten der NASA sich ereignete.

DaiiBruder

DIE Bibel ist mit keinem anderen Buch zu vergleichen — sie enthält liebevolle Anweisungen von Gott (1. Thessalonicher 2:13). Wer sich nach der Bibel ausrichtet, wird großen Nutzen daraus ziehen. Die Liebe zu Gott wächst, und man fühlt sich zu ihm, dem Geber ‘jeder guten Gabe und jedes vollkommenen Geschenks’, hingezogen (Jakobus 1:17). Man wird kennen lernen, wie man sich ihm im Gebet nahen kann. In schwierigen Zeiten ist Gottes Beistand zu verspüren. Wer sich im Leben nach biblischen Maßstäben ausrichtet, wird von Gott ewiges Leben erhalten (Römer 6:23). Die Bibel enthält Wahrheiten, die ein richtiges Verständnis vermitteln. Wer biblische Erkenntnis erlangt, wird frei von falschen Vorstellungen, die das Leben von Millionen Menschen bestimmen. Zum Beispiel befreit die Kenntnis der Wahrheit über das, was nach dem Tod geschieht, Menschen von der Furcht, dass die Toten ihnen Schaden zufügen können oder dass ihre verstorbenen Verwandten und Freunde leiden müssen (Hesekiel 18:4). Die biblische Auferstehungslehre vermittelt denen Trost, die liebe Angehörige durch den Tod verloren haben (Johannes 11:25). Die Wahrheit über böse Engel macht uns auf die Gefahren des Spiritismus aufmerksam und hilft uns zu verstehen, warum es auf der Erde so viele Probleme gibt. Aus den göttlichen Grundsätzen in der Bibel geht hervor, welche Lebensweise gesund ist. „Mäßig in den Gewohnheiten“ zu sein trägt zum Beispiel zu einer guten Gesundheit bei (1. Timotheus 3:2). Wer sich „von jeder Befleckung des Fleisches und Geistes“ reinigt, vermeidet es, seiner Gesundheit zu schaden (2. Korinther 7:1). Außerdem fördert das Befolgen des Rates Gottes, der in der Bibel zu finden ist, das Eheglück und die Selbstachtung (1. Korinther 6:18). Wenn man sich nach Gottes Wort ausrichtet, wird man glücklicher werden. Die biblische Erkenntnis hilft einem, sowohl inneren Frieden als auch Zufriedenheit zu finden, und stärkt die Hoffnung. Sie fördert anziehende Eigenschaften wie Mitgefühl, Liebe, Freude, Frieden, Freundlichkeit und Glauben (Galater 5:22, 23; Epheser 4:24, 32). Solche Eigenschaften machen aus Menschen bessere Ehemänner und Ehefrauen, bessere Väter und Mütter sowie bessere Söhne und Töchter. Die biblischen Prophezeiungen lassen erkennen, wo wir uns im Strom der Zeit befinden. Sie beschreiben nicht nur die heutigen Weltverhältnisse, sondern sie zeigen auch, dass Gott bald die Erde in ein Paradies umwandeln wird (Offenbarung 21:3, 4). Normalerweise ist es am besten, die Bibel Schritt für Schritt zu untersuchen (evtl. mit angebotener Hilfe) und mit den Grundlehren zu beginnen (Hebräer 6:1). Nach einiger Zeit ist man schließlich besser in der Lage, sog. „feste Speise“ zu sich zu nehmen, das heißt, tiefere Wahrheiten zu erfassen (Hebräer 5:14).

ChromeCrafter42

Lies mal das Johannes-Evangelium nach SChlachter 2000 (die bemühen sich um den Urtext), dazu die Johannesbriefe. Bitte Gott, daß er Dir erklärt, was da steht. Er ist bereit sich selbst zu offenbaren, wenn ein Mnesch ihn ernsthaft darum bittet. Dann wirst Du auch verstehen, was Du gefragt hast. Die Bibel öffnet sich nur dem Suchenden, den andern bleibt sie verschlossen. Denn Gott selbst steckt dahinter. Und ihn kann man nur durch persönliche Beziehung erfahren.

Ipadhandy44

Gott hat einen weitaus höheren Stellenwert im Leben der Gläubigen als der Weihnachtsmann. Deshalb sind sie nicht einfach nur enttäuscht, wenn man ihnen sagt, dass es so etwas wie einen Gott nicht gibt, sondern dessen angebliche Existenz wird auf biegen und brechen verteidigt. Dazu gehören natürlich auch die angeblich von Gott inspirierten Texte der Bibel. Müsste ein Gläubiger zugeben, dass das alles nicht wahr ist, müsste er zugeben, dass seine Eltern, Großeltern, Lehrer, - kurz sein ganzes Umfeld ihn von Anfang an belogen und er sein ganzes bisheriges Leben auf eine Lüge aufgebaut hat. Das verkraften die meisten Menschen nicht, weshalb sie es vorziehen, sich weiter selbst zu belügen (bewusst oder unbewusst). Außerdem bleibt da immer noch deren Angst, dass nach dem Leben im Diesseits nichts mehr kommt und man sich einfach wieder in ein Nichts auflöst. Ist ne Egofrage.

jesz4

Die Antwort liegt in deiner Frage: Wie kommen Menschen immer noch auf die Idee alles wörtlich zu nehmen, WEIL an Gottes Wort NICHT gezweifelt werden DARF!!! Genau deshalb haben die Relegionen so eine Macht,egal welche, siew nutzen den Menschen und seinen "Glauben" an ETWAS aus.Bis zur teilweisen Selbstaufgabe. Begriffe:Hexenverbrennung,Ketzerei bis Selbstmordattentäter. Liebe heuchlerischen Kirchgänger, das sind Fakten und die könnt noch nicht mal IHR bestreiten. Aber ihr tut es!

Mima1987

Weil man Gott erfahren hat und die biblischen Verheißungen als zutreffend erlebt hat. "Wörtlich" ist übrigens nicht richtig. Man muss unterscheiden zwischen Bericht, Bildsprache und Handlungsanweisung.

Luisea2001

Das Buch der Büch ist vor einigen tausend Jahren verfasst worden. Der dahmalige Wissensstand war noch nicht so hoch, wie der heutige. Aber Tradition ist halt Tradition. Geh mal nach Bayern und erwähne, das Lederhosen out sind... Ist ne nette Variante des Selbstmords.

Dogletsplay

Weil die unkritische Masse immer in der Mehrzahl ist. Und bleiben wird. Sonst bräuchte z. B. Deutschland und Europa nicht abzusteigen.

kaley2

Wenn man einen Glauben hat und diesen Glauben auch für wahr hält, dann trifft man irgendwann Leute, die ihren Glauben auch für wahr halten. Mitunter glaubt man eigentlich an den gleichen Gott, aber trotzdem glauben beide so unterschiedliche Dinge, dass es ein gewisses Klärungspotenzial gibt. Die Bibel hilft dann quasi weiter, indem sie ein gewisses Maß an Dingen vorgibt, die man eben als Christ glaubt. Wenn man sich aber darauf verständigen will, dass die Bibel Grundlage des christlichen Glaubens ist, bleibt einem nicht viel anderes übrig, als sie wörtlich zu nehmen. Denn sonst sucht sich jeder aus der Bibel wieder das raus, was ihm am besten gefällt und man hat wieder keine Grundlage. Das war die Problematik mal kurz und relativ unchristlich auf den Punkt gebracht. Eins der Hauptanliegen des Neuen Testaments ist es, Jesus zu bezeugen. Immer wieder schreiben die Autoren des NT: "Wir haben es doch selbst gesehen". Damit meinten sie die Sache mit der Auferstehung. Viel wichtiger als dieses Kind im Stall, mit dem wir Weihnachten mit Weihnachtsbaum und Geschenken feiern, war ihnen die tatsache, dass dieser Jesus wirklich gelebt hat, dass er wirklich Wunder vollbracht hat und dass er tatsächlich irgendwann getötet wurde und auferstanden ist. Das war jetzt die eher christliche Erklärung. Ich denke, das Problem an der Bibel und am christlichen Glauben sind einfach die vielen unterschiedlichen Meinungen. Man braucht etwas, das die Christenheit irgendwie definiert. Das ist die Bibel. Würde man diese Bibel nun teilweise für unwahr erklären - wie es ja die Theologiestudenten der Landeskirchen lernen - dann kommt eben genau das heraus, was wir in den Landeskirchen sehen. Ich will es jetzt nicht dummes Geschwätz nennen, aber mal ganz ehrlich: gibt es irgendeine Predigt, nach der du noch wusstest, was der Pfarrer eigentlich gesagt hatte? Dieses blutleere "Man müsste mal..." hat man, wenn die Bibel als Märchenbuch über Jesus verwendet. In den Freikirchen, die die Bibel als Gottes Wort verwenden, sprechen dich die Predigten deutlicher an. Das war zumindest mein Eindruck. Es gibt einen Verriss eines Aufsatzes zum Thema biblische Irrtumslosigkeit eines sehr bibeltreuen Professors hier http://www.jesus-offline.de/dr-bernhard-kaiser-und-die-biblische-irrtumslosigkeit.html Das Ding ist zum Teil sehr theologisch. Aber hier sieht man, wie jemand die biblische Irrtumslosigkeit zu belegen versucht, weil er sonst einen Glauben ohne jede klare Basis hat. Nochmal sehr unchristlich ausgedrückt: Stell dir vor, ihr spielt Fußball und nach dem ersten Handspiel fragt jemand, wie man denn darauf kommt, dass die Spielregeln für jeden gelten. Warum macht nicht jeder einfach das, was er selbst für richtig hält. Der Vergleich hinkt zwar - wie alle Vergleiche - aber so in etwa ist deine Frage bezüglich der Bibel.

dentaldesigner

Dem stimm ich nur zu, wo ist der Solipzist ^^ der würde sich darüber freuen, das zu lesen

Laika1985

Ein normal denkender Christ wird die Bibel als von Gott inspiriert ansehen. Gott hat nicht etwa gesagt: Achtung Johannes, bitte zum Diktat ;-) Aber über die biblischen Inhalte gibt es schon sehr aufschlussreiche Erkenntnisse. Schau mal hier: http://www.youtube.com/watch?v=BTlrWEDekKg

Laramichelle544

Wie kommst Du zu so naiven Ansichten? Die Bibel ist natürlich von Menschen gemacht. Es sind überlieferte Texte, die Autoren sind unbekannt, weil man früher auf die Nennung der Autoren keinen Wert legte. Man muss die Bibel nicht wörtlich nehmen. Aber es sind einige gute Texte und Gleichnisse darin.

Margaxbrain

Weil Zweifel Mut voraussetzt.

LassMalCheaten

Manche Menschen glauben, was andere ihnen sagen und bewundern Autorität, andere nicht. Denk doch mal darüber nach, woran das liegt - und was man tun könnte, um mehr kritische Selbstdenker zu erziehen. Da wirst du sicher fündig.

Thenextwarrior

Durch Offenheit gegenüber Gott und andere Menschen, die einem die Bibel erklären. Gegenfrage: Wie kommt man dazu, die heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse wörtlich zu nehmen? Die wissenschaftlichen Thesen und Postulate sind einem solchen zeitlichen Wandel unterworfen, dass man wohl kaum davon ausgehen kann, dass nun ausgerechnet heute die Mehrheit davon stimmt. Die Geschichte der Wissenschaft ist gleichzeitig eine Geschichte der fundamentalen Irrtümer (vgl. das Buch "Irrtümer der Wissenschaft" von Luc Bürgin). Und zu jeder Zeit haben die Protagonisten darauf bestanden, die Wahrheit zu kennen. Oder anders gesagt: Aller 10 Jahre ist plötzlich etwas völlig anderes die "Wahrheit". Dazu kommen noch Ideologie, Überheblichkeit und Korruption aufgrund von Auftraggeberfreundlichkeit (vgl. Verquickung von medizinischer Forschung und Pharmaindustrie), Geltungssucht und Klugscheißerei, die dafür sorgen, dass berechtigte Zweifel an den etablierten Theorien fast durchgängig verheimlicht oder bekämpft werden. Zum guten Schluss noch der Hinweis darauf, dass die modernen Wissenschaften erklärtermaßen nur einen kleinen, paradigmatischen Ausschnitt unserer Wirklichkeit zum Forschungsgegenstand haben: Die Immanenz (vgl. Kant). Wie kann aber jemand die Wahrheit über die Maus kennen, wenn er sich die ganze Zeit nur mit ihrem Schwanz beschäftigt? Er kann noch nicht einmal die ganze Wahrheit über den Schwanz herausfinden, da viele Eigenschaften des Schwanzes nur im Kontext der ganzen Maus begreiflich werden.

loreny

Ich glaube die Bibel, weil ich Gott erlebt habe! Und weil die zusagen Gottes erlebbar sind! Warum also noch etwas in Frage zu stelle? Ich begreife zwar nicht alles, aber ich bin auch nicht Gott!

Krasser

hast du die bibel gelesen? oder laberst du nur? lies sie und dan reden wir weiter. damit du dieses jahr noch vertig wirst, lies erstmahl ab dem neuen testament. es vergehen so viele jahre in der bibel und es so viele schreiber und doch gibt es einen roten faden. du wirst sehen. jesus lebt!!!

Can214

Wie kann man ein Werk, dass zu so viel Grausamkeit aufruft woertlich nehmen? Wie kann man ein Werk, dass stellenweise so krankhafte Moral hat woertlich nehmen? Wie kann man ein Werk, dass Tatsachen beschreibt die so nie stattgefunden haben koennen woertlich nehmen? Wie kann man ein Werk, aus dem man ALLES interpretieren kann wenn man will woertlich nehmen? ..Da glaub ich lieber an das fliegende Spaghettimonster.

elegisch

Weil sie die Welt mit ihren Augen sehen, soll heißen, das was sie meinen, was richtig ist, hat richtig zu sein. Sorry hoffentlich versteht mich einer

NickNick333

Haben sie die Bibel je ganz gelesen?

GGGschool

Worum geht es denn bitte in der Bibel ? Um das was Gott von uns will! Wo kommt da die Wissenschaft ins Spiel?

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