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nachtelfirokese
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Warum kann man sich "Nichts" nicht vorstellen?

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(14) Antworten
NicoleBender

Es ist zwischen einem Nichts in einem relativen Sinn und einem Nichts in einem absoluten Sinn zu unterscheiden. Ein relatives Nichts ist vorstellbar. Ein relatives Nichts ist ein Mangel an etwas bzw. eine Verneinung/das Fehlen von etwas Bestimmten und damit stets nur in einem Bezug nichts. Ein absolutes Nichts (überhaupt nichts) wäre bezugslos und eine völlige Indifferenz. Es kann Gegenstand des Denkens werden, wobei sich aber herausstellt, damit nicht sinnvoll weiterdenken zu können, weil der Begriff im Grunde inhaltslos ist. Etwas, das es gibt, ist und hat Existenz. Dazu wäre es aber nötig, in irgendeiner Weise ein Etwas zu sein. Sobald ein angenommenes absolutes Nichts als Etwas gedacht wird, ist es kein absolutes Nichts mehr. Es tritt also ein logischer Widerspruch auf – das absolute Nichts hätte zugleich in derselben Hinsicht eine Eigenschaft (dies auch noch sein Wesen ausmacht) und hätte sie nicht. Außerdem kommt ein Gedanke von Immanuel Kant als zusätzliche Erklärung in Frage. Im Denkvermögen sind Raum und Zeit vorgegeben (als Formen der Anschauung). Alles kann in Gedanken weggedacht werden, aber nicht Raum, die Zeit und die eigene Person (das Subjekt des Denkens). Weil das menschliche Gehirn und der menschliche Geist in den Voraussetzungen und Fähigkeiten beschränkt sind, gibt es Grenzen, die wahre Wirklichkeit der Welt zu erfassen. Nach Kant sind Raum, Zeit und Kausalität apriori vorhandene Denkstrukturen. Ein völliges Nichts ist daher dabei nicht möglich.

MisterPutzmann

Ich habe den Verdacht, wenn man sagt, daß die buddhistischen Mönche über das "Nichts" meditieren, ist nicht wirklich ein absolutes Nichts gemeint, sondern ein "Nichts" aus MATERIELLER Sicht. Nämlich das, was überall, aber nicht sichtbar, nicht greifbar, nicht "wissenschaftlich" beweisbar ist: Die universelle Energie, das universelle Bewußtsein.

japf1

buddhistische Mönche können das. sie sagen man mus alles einmal gedacht haben um ans nichts zu gelangen weil das nichts aus allem entsteht. das heißt man muss jahrelang meditieren

Quvieo

Ich kann dir sagen warum man sich das nichts nicht vorstellen kann eigentlich ganz einfach man kann sich nichts nicht vorstellen weil das nichts selber nicht existiert um sich das nichts vorstellen zu können müsste man sich alles wegdenken und das geht nicht du kannst dir zwar alles wegdenken aber was du nicht wegdenken kannst ist der Raum und die zeit weil du selber in einem raum stehst und für dich die zeit vergeht und etwas was nicht existent ist können wir uns nicht vorstellen. Der Begriff nichts wenden wir ja nur an damit wir verstehen wovon wir reden denn der Begriff nichts existiert auch nicht wenn nichts existiert ziemlich verwirrend ich weiss aber ich hoffe ich konnte deine frage beantworten

vintagegirl

Sich etwas vorstellen heißt doch, daß man an etwas denkt. Würde man also an das "Nichts" denken, dann wäre es ja schon etwas, nämlich das, woran man denkt und dann könnte es nicht mehr nichts sein.

Jack432

Da bist Du aber im Irrtum. Im Rahmen der Meditation kann man sich sehr wohl "Nichts" vorstellen.

Kurentum

Weil es ein Paradoxon ist. Wenn Du Dir "Nichts" vorstellst, stellst Du Dir etwas vor und dann ist es nicht mehr "Nichts"

Sancho0379

Finde ich auch extrem schwierig... Der Buddhismus ist auf ner Lüge aufgebaut, so! ;)

Blocksberg2000

klar kann man sich nichts nicht vorstellen weil nichts im nicht nicht vorstellbar ist

FiveVegaZz

Beruhige dich. Ich kann mir unter Nichts auch nicht vorstellen.

Fragensteler125

weil beim nichts nichts ist.

YSF1961

das ist eine gute frage an der sich wissenschaftler seit jahre die zähne ausbeißen

paccid

warum geht doch,man nehme etwas konzentration,und eine portion fantasie

Coro2000

Wenn man meditiert, dann kann man das.

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