Abi
kiiiki123
3

Kann einer der eine Sonderschule besucht hat, es bis zum Abitur und noch weiter schaffen? Ist soetwas realistisch, was meint ihr? Oder kennt ihr jemanden der es geschafft hat?

+0
(20) Antworten
TwoFaceRoitschi

In der 3" Klasse der Grundschule wurde ich dank einer dringenden Empfehlung meiner damaligen Klassenlehrerin umgehend statt in die 4" Klasse der Grundschule in die Förderschule (Sonderschule) versetzt. Meine Eltern ließen sich dummerweise überreden, denn es sollte sich im schlimmsten Fall um wenige Jahre handeln, mit dem Hinblick auf Besserung meines "schlechten Sozialverhaltens". Wir, also meine Eltern und ich hielten uns nur Zeitweise 2 - 4 Jahre am selben Wohnort auf, weshalb ich auch das Vergnügen hatte mehrere Sonderschulen zu besuchen ( Ich denke also dass ich schon gewisse Erfahrungswerte in verschiedenen Sonderschulen sammeln konnte). Trotz nahezu beständiger Bestleistungen in allen Fächern ( nie schlechter als 2 ) erachtete keiner der Lehrer meine Leistungen als würdig um auf die Hauptschule zurückversetzt zu werden. Anscheinend da mei Sozialverhalten weiterhin eingeschränkt oder als mangelhaft empfunden wurde. So verbrachte ich meine Schulzeit bis zur 10" Klasse auf der Sonderschule! Danach habe ich meinen Hauptschulabschluss nachgeholt. Danach bin ich für 1" Jahr zur deutschen Bundeswehr. Kurz darauf habe ich meinen erweiterten Sek.abschluss auf der VHS nachgeholt ( übrigens nur auf mehrfache Ermutigung/Empfehlung von Freunden sowie Arbeitskollegen und teilweise von der Familie, von allen Seiten wurde man nur komisch angeschaut wenn es hieß man wolle sich weiterbilden und käne von der Sonderschule...) Danach habe ich auf dem 2" Bildungsweg mein Zentralabitur mit einem NC ( Numerus Clausus) von 2,4 nachgeholt ( Viel Selbstarbeit wurde hierfür gefühlt nicht von mir abverlangt, Schwierigkeiten hatte ich eher mit Englisch, da ich Englisch in der Förderschule erst ab der 8 Klasse belegen konnte, als freiwillen Ag! Inzwischen befinde ich mich im Studium (Studiengang Medizintechnik), worin ich wunderbar klar komme. Mag mich nicht unbedingt exponieren, jedoch meine ich dass hier ziemlich viele Menschen fehl am Platz sind (Verdacht auf mangelnde Intelligenz, stellt sich nämlich meistens erst im Studium heraus!). Natürlich glaubt es mir inzwischen niemand dass ich in meinem Leben schonmal eine Förderschule von innen gesehen habe. Ich arbeite momentan noch an einem Buch (Neben meinem Studium = wenig Zeit = Fertigstellung dauert noch bisschen :( ) über das immernoch schlechte Bildungssystem in Deutschland, wie auch über die leider immer häufiger auffallende Inkompetenz vieler Lehrkräfte ( Viele nicht alle!) Dazu gehört es natürlich auch vieles über diese Thematik zu erfahren, meine Freundin ist zudem Lehramtstudentin, was meinen Einblick in Bezug auf jegliche Lernflrderungen sowie Bildungsstädten enorm vereinfacht. Um es kurz und knackig zu formulieren, wenn Du weshalb auch immer eine "niedrige" Bildungseinrichtung besuchst, lass Dich von NIEMANDEN entmutigen dass Du es nicht zu einem höheren Bildungsabschluss schaffst. Der Weg durch die "Bildungsklassenunterteilung" ist nicht sehr leicht, aber nicht nur im entferntesten anzuzweifeln!

bunny28

In der 3" Klasse der Grundschule wurde ich dank einer dringenden Empfehlung meiner damaligen Klassenlehrerin umgehend statt in die 4" Klasse der Grundschule in die Förderschule (Sonderschule) versetzt. Meine Eltern ließen sich dummerweise überreden, denn es sollte sich im schlimmsten Fall um wenige Jahre handeln, mit dem Hinblick auf Besserung meines "schlechten Sozialverhaltens". Wir, also meine Eltern und ich hielten uns nur Zeitweise 2 - 4 Jahre am selben Wohnort auf, weshalb ich auch das Vergnügen hatte mehrere Sonderschulen zu besuchen ( Ich denke also dass ich schon gewisse Erfahrungswerte in verschiedenen Sonderschulen sammeln konnte). Trotz nahezu beständiger Bestleistungen in allen Fächern ( nie schlechter als 2 ) erachtete keiner der Lehrer meine Leistungen als würdig um auf die Hauptschule zurückversetzt zu werden. Anscheinend da mei Sozialverhalten weiterhin eingeschränkt oder als mangelhaft empfunden wurde. So verbrachte ich meine Schulzeit bis zur 10" Klasse auf der Sonderschule! Danach habe ich meinen Hauptschulabschluss nachgeholt. Danach bin ich für 1" Jahr zur deutschen Bundeswehr. Kurz darauf habe ich meinen erweiterten Sek.abschluss auf der VHS nachgeholt ( übrigens nur auf mehrfache Ermutigung/Empfehlung von Freunden sowie Arbeitskollegen und teilweise von der Familie, von allen Seiten wurde man nur komisch angeschaut wenn es hieß man wolle sich weiterbilden und käne von der Sonderschule...) Danach habe ich auf dem 2" Bildungsweg mein Zentralabitur mit einem NC ( Numerus Clausus) von 2,4 nachgeholt ( Viel Selbstarbeit wurde hierfür gefühlt nicht von mir abverlangt, Schwierigkeiten hatte ich eher mit Englisch, da ich Englisch in der Förderschule erst ab der 8 Klasse belegen konnte, als freiwillen Ag! Inzwischen befinde ich mich im Studium (Studiengang Medizintechnik), worin ich wunderbar klar komme. Mag mich nicht unbedingt exponieren, jedoch meine ich dass hier ziemlich viele Menschen fehl am Platz sind (Verdacht auf mangelnde Intelligenz, stellt sich nämlich meistens erst im Studium heraus!). Natürlich glaubt es mir inzwischen niemand dass ich in meinem Leben schonmal eine Förderschule von innen gesehen habe. Ich arbeite momentan noch an einem Buch (Neben meinem Studium = wenig Zeit = Fertigstellung dauert noch bisschen :( ) über das immernoch schlechte Bildungssystem in Deutschland, wie auch über die leider immer häufiger auffallende Inkompetenz vieler Lehrkräfte ( Viele nicht alle!) Dazu gehört es natürlich auch vieles über diese Thematik zu erfahren, meine Freundin ist zudem Lehramtstudentin, was meinen Einblick in Bezug auf jegliche Lernflrderungen sowie Bildungsstädten enorm vereinfacht. Um es kurz und knackig zu formulieren, wenn Du weshalb auch immer eine "niedrige" Bildungseinrichtung besuchst, lass Dich von NIEMANDEN entmutigen dass Du es nicht zu einem höheren Bildungsabschluss schaffst. Der Weg durch die "Bildungsklassenunterteilung" ist nicht sehr leicht, aber nicht nur im entferntesten anzuzweifeln! Diese Antwort ist zwar zeitlich gesehen völlig überfällig, jedoch gilt diese Antwort für Diejennigen welche eine ähnliche Frage haben und danach vorerst googeln statt freiraus zu fragen ;)  PS: entschuldigt Rechtschreib-/Grammatikfehler, habe schnell geschrieben... bzw. ach ja ich war ja auf der Sonderschule, ja ne is klaaaar ;)

Ilalila

Als ich noch ein Baby war wurde mir vom Augenarzt eine Fehldiagnose gegeben. Durch diesen Fehler konnte ich nicht richtig sehen und war in der Motorik weit hinter allen anderen und musste daher auf die Sonderschule... meine Therapeutin diagnostizierte das ich froh sein kann wenn ich jemals einen Sonderschulabschluss schaffen würde. Auf der Sonderschule war ich dann ein Jahr als meine Lehrerin sagte ich sei zu begabt. Da entschied man wegen des starken Stotterns und der mangelnden Beherrschung  der deutschen Sprache mich auf eine Sprachheilschule zu schicken... von dort aus machte ich den Sprung auf die Hauptschule die ich dann Hervorragend abgeschlossen habe. Danach machte ich mit dem mittleren Bildungsweg weiter, die ich ebenfalls gut abgeschlossen habe. Ich fing danach eine Ausbildung zum Chemielaboranten an und werde meine FH nun nachholen. So kann es gehen :) 

buesraa97

Ich stelle immer wieder fest das viele ein ganz falsches Bild von Sonderschülern haben. Sonderschüler sind nicht dumm, sondern oft sehr intelligent und vom Schulstoff total unterfordert. In den Sonderschulen sitzen oft mehr intelligente Menschen als auf den normalen Schulen. Ich selbst war Sonderschüler und bin heute Informatiker. Früher waren die Lehrkräfte und zuständigen Behörden noch nicht so weit das sie erkennen konnten das junge Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten oder Lernschwächen nicht in die Sonderschule gehörten, sondern anderweitige Hilfen benötigten, es wurde sehr schnell abgeschoben. Für viele bedeutete das einen langen schwierigen Weg in eine gute Berufliche Zukunft. Ich selbst habe damals viele Mitschüler kennengelernt die was auf dem Kasten hatten, aber weil sie ständig nieder gemacht worden sind und ihnen eingeredet wurde das sie nichts können haben sie sich oft selbst aufgegeben und nicht jeder hatte so tolle Eltern wie ich die an mich glaubten und mich unterstützten. Es gab aber auch welche die sich voll daneben benommen hatten und faul waren, aber das ist eine Minderheit und gibt es in den normalen Schulen auch.

okuulyeli

Wenn man fest an sich glaubt und etwas dafür tut selbstverständlich! :-) Man muss ja nicht auf dem Gymnasium Abi machen, es reicht ja auch eine Gesamtschule. Sonst gibt es in brandenburger Dörfern bzw. Kleinstädten Gesamtschulen die ums Überleben kämpfen und wirklich jeden aufnehmen, eine gewisse Erfolgsqoute erfüllen müssen. ;-)

Wochenendeka

Hallo zusammen, ich selbst habe, nachdem ich in der Grundschule in der 2. Klasse, einen Test absolviert habe, auf eine Förderschule wechsen müssen. Der Grund war, dass meine schulische Leistung durch zu langsamen arbeiten, stark beeinträchtigt war (was bis heute der Fall ist). Ich fühlte mich auf der Förderschule relativ wohl, meine Noten waren akzeptabel und man wurde auch gut relativ gut auf das Berufsleben durch viele Praktika in Betrieben vorbeireit, was jedoch weniger in meinen Interesse. lag, da ich eher zur schulischen Bildung tendierte, und auch den Ehrgeiz besaß (nicht wie all die anderen Schüler aus sozialschwächeren Verhältnissen), einmal ein Abitur zu haben und Architektur zu studieren. Ich besuchte diese Schule bis zur 9. und verließ die Schule dennoch nur mit einem Abgangszeugnis, da meine Leistungen für die Hauptschulklasse, die es ab der 8. Klasse gab, nicht rechten. Nachdem ich die Schule verlassen hatte, besuchte ich eine Burfschule, mit der ich mittels eines BVJs (Berufsvorbereitungsjahr) den Hauptschulabschluss nachholte. hinterher war ich ratlos, denn ich wusste nicht, wie ich weiter vorgehen sollte. So machte ich mich auf dem Arbeitsamt kundig und mir wurde eine überbetriebliche (vom Arbeitsamt unterstütze) Rea-Ausbildung zum Verkäufer angeboten, mit der mir eine Anerkennung des Realschulabschlusses mit gut schulischer Leistung anerkannt werden kann. Dieses Angebot nahm ich natürlich an, da die Anerkennung des Realschulabschluss für mich ein großer Anreiz war. also absolvierte ich diese Ausbildung und sowohl der Facharbeiter als auch der Realschulabschluss mit einem Durchschnitt von 2,7 war in der Tasche. nun sollte es auch weiter nach oben gehen, ich bewarb mich auf einem schulischen Gymnasium und wurde aber nicht angenommen, da bereits alle Plätze belegt waren, zur Überbrückung machte ich ein FSJ im Altersheim einer großen Behinderteneinrichtung, auf die ich durch meinte Tante aufmerksam geworben bin und bewarb mich in der Zwischenzeit erneut für das Abitur. Diesmal mit Erfolg, das neue Schuljahr begann und schnell merkte ich auch, dass ich auf das Abitur nicht vorbereitet sei, ich hatte nicht, die entsprechende Vorbildung, die all die anderen Schüler von der Realschule mitgebracht haben. Nicht, dass ich das nicht gewusst habe, habe meinen Ehrgeiz stark überschätzt, ich dachte ich könne mir all das fehlende wissen, nebenbei aneignen. Die Überforderung wuchs und war gezwungen, das Abitur nach wenigen Wochen abzubrechen, da ich psychisch einfach nicht im stande war, weiterzumachen. Doch auch das war ein Fehler, anschließend folgte ein knappes Jahr Arbeitslosigkeit und überlegte wegrenddessen, was ich hätte besser machen sollen, vielleicht hätte ich den Realschulabschluss einfach an einer Abendschule nachholen sollen, was mir vorher nicht in den Sinn kam. Jetzt bin ich in einem Call Center tätig, ich hatte eine Schulung von 2 Wochen, dann ging es schon an die Telefone. Es ist nicht einfach, da auch in diesem Beruf fiel Kompetenz, über die ich auch nur geringem Maße verfüge, gefordert wird, lediglich der Umgang mit Kunden ist mir vertraut und durch meine schwache Auffassungsgabe und des langsamen Arbeitens, fällt mir das Arbeiten in diesem Beruf schwer. Nur befürchte ich, dass es mir in fast jedem Beruf so gehen wird, vor allem als Architekt. In den meisten Betrieben, in den ich bereits ein Praktikum gemacht habe, wurde mir mein langsames arbeiten und mein schwache Auffassungsgabe zum Vorwurf gemacht. Fakt ist, lernbehinderte Menschen haben es im Arbeitsleben nicht leicht.

lalinalunall

Als Sonderschule bezeichnet man z.B. auch Schulen für Blinde und Serhbehinderte (in Marburg gibt es sogar ein Gymnasium für sie), für Gehörlose, für Körperbehinderte, usw. Weshalb sollten es Schüler dieser Schulart nicht bis zum Abi schaffen? Ich kenne einen blinden Richter, und mehrere meiner Kollegen sind blind. Sie alle haben das Abitur gemacht und dazu ein aufwändiges Studium absolviert. Auch mehrere meiner ehemaligen Schüler haben in Marburg das Abitur erfolgreich bestanden und anschließend studiert (Informatik, Jura, Pädagogik, Musik, usw.)

BlattseeRSAL18

Jaap. Kommt zwar seeehr spät. Aber ich war selber auf der Sonderschule. Und jetzt komme ich demnächst in die 11 Klasse und will Medizin Studieren. :). Ich wurde unterschätzt, war sehr hochbegabt und es hat keiner gemerkt und ich war unterfordert auf meiner Grundschule. Von der dritten bis zur achten Klasse war ich auf der Sonderschule (Förderschule) . ! Bis ein Lehrer mal gemerkt hatte, das ich hier nichts zu suchen habe. Was meine Mutter denen immer gesagt hatte, aber die Pädagogen ihr nicht geglaubt haben wollen. Dann hat mich mein Lehrer auf eine Gesamtschule geschickt allerdings in die siebte damit ich einigermaßen mit dem Unterrichtsstoff mit komme. Jaaa. Dann habe ich bestanden und gehe seit 2010 auf eine Gesamtschule Klassen beste und komme demnächst in die 11 Klasse. Also, wenn man will und nie aufgibt ist alles Möglich. :D Mit freundlichen Grüßen SaniGirl2301

thomasdick

ICh denke nicht, dass dies viele Menschen schaffen, aber gibt es sehr wohl absolute Fehleinschätzungen, die dazu führen, dass Personen für dumm erklärt werden, die es gar nicht sind. Ein sehr guter Freund und Kommilitone hat es sogar noch 2 Stufen weiter geschafft. Er wurde als Kind auf eine Schule für geistig Behinderte geschickt. Dann auf eine "normale" Sonderschule. Nur durch den heroischen Einsatz seiner Mutter und gegen den Willen und die Meinung vieler Lehrer durfter er dann auf Hauptschule.(zunächst nur probeweise) Da er sich dort sehr normal entwickelte (er ist ja nicht dumm) ging der üblich 2. Bildungsweg von statten. Realschule, Abitur mit Note 1,9. Und was noch krasser ist. Er hat mit mir zusammen Volkswirtschaftslehre an der Uni studiert und auch sein Uni-Diplom geschafft. Nen Job hat er übrigens auch problemlos gefunden. Also möglich ist es auf jeden Fall. Und sogar von noch niedriger bis zum Uni-Diplom.

Jane3

Halte ich für nicht ausgeschlossen - die Sonderschule heißt ja nicht, daß ein Mensch dumm wäre. Es können ja auch Verhaltensauffälligkeiten sein, die sich im Laufe der Pubertät ausschleichen und die Person holt dann langsam die anderen Schularten nach ...

alinaaa91

ja eine ehemalige Freundin von mir hat es geschafft, es ist ein harter weg und man muß wirklich einen eisernen Willen haben. Sie hat es durch Abendschule geschafft, sie hat auch heute noch meine tiefste aufrichtige Bewunderung dafür. heute ist sie Lehrerin...das war und ist ihr Traumberuf...von der einfachen Kioskverkäuferin zur Grundschullehrerin...das nenne ich Willenskraft und an sich und seine Fähigkeiten glauben und fsthalten

xxnightladyxx

Ich muss sagen ich bin auch auf einer Sonderschule b.z Förderschule ich bin nicht dumm oder so wie Aussenstehnde denken, wenn ich dann höre wir nehmen dich nicht weil du auf eine Förderschule gehst kann ich nicht verstehn, denn sie kennen einen noch nicht mal. Gott sei dank ist mir das noch nicht passirt aber ich muss zugeben das die meisten auf meiner Schule wirklich zurück geblieben sind. Ich bin leider auf dieser Schule weil ich langsamer lehrne wie andre Kinder das war früher so mir hat aber auch niemand klar gemacht das Schule wichtig ist ich habe schule früher immer nur als nebensache angesehn !

Whitecraft

Hallo zusammen,  ich selbst habe, nachdem ich in der Grundschule in der 2. Klasse, einen Test absolviert habe, auf eine Förderschule wechseln müssen. Der Grund war, dass meine schulische Leistung durch zu langsamen arbeiten, stark beeinträchtigt war (was bis heute der Fall ist). Ich fühlte mich auf der Förderschule relativ wohl, meine Noten waren akzeptabel und man wurde auch gut relativ gut auf das Berufsleben durch viele Praktika in Betrieben vorbeireitet, was jedoch weniger in meinen Interesse. lag, da ich eher zur schulischen Bildung tendierte, und auch den Ehrgeiz besaß (nicht wie all die anderen Schüler aus sozialschwächeren Verhältnissen), einmal ein Abitur zu haben und Architektur zu studieren.Ich besuchte diese Schule bis zur 9. und verließ die Schule dennoch nur mit einem Abgangszeugnis, da meine Leistungen für die Hauptschulklasse, die es ab der 8. Klasse gab, nicht rechten. Nachdem ich die Schule verlassen hatte, besuchte ich eine Berufsschule, mit der ich mittels eines BVJs (Berufsvorbereitungsjahr) den Hauptschulabschluss nachholte. hinterher war ich ratlos, denn ich wusste nicht, wie ich weiter vorgehen sollte. So machte ich mich auf dem Arbeitsamt kundig und mir wurde eine überbetriebliche (vom Arbeitsamt unterstütze) Rea-Ausbildung zum Verkäufer angeboten, mit der mir eine Anerkennung des Realschulabschlusses mit gut schulischer Leistung anerkannt werden kann. Dieses Angebot nahm ich natürlich an, da die Anerkennung des Realschulabschluss für mich ein großer Anreiz war. also absolvierte ich diese Ausbildung und sowohl der Facharbeiter als auch der Realschulabschluss mit einem Durchschnitt von 2,7 war in der Tasche. Nun sollte es auch weiter nach oben gehen, ich bewarb mich auf einem schulischen Gymnasium und wurde aber nicht angenommen, da bereits alle Plätze belegt waren, zur Überbrückung machte ich ein FSJ im Altersheim einer großen Behinderteneinrichtung, auf die ich durch meinte Tante aufmerksam geworben bin und bewarb mich in der Zwischenzeit erneut für das Abitur. Diesmal mit Erfolg, das neue Schuljahr begann und schnell merkte ich auch, dass ich auf das Abitur nicht vorbereitet sei, ich hatte nicht, die entsprechende Vorbildung, die all die anderen Schüler von der Realschule mitgebracht haben. Nicht, dass ich das nicht gewusst habe, habe meinen Ehrgeiz stark überschätzt, ich dachte ich könne mir all das fehlende wissen, nebenbei aneignen. Die Überforderung wuchs und ich war gezwungen, das Abitur nach wenigen Wochen abzubrechen, da ich psychisch einfach nicht im stande war, weiterzumachen. Doch auch das war ein Fehler, anschließend folgte ein knappes Jahr Arbeitslosigkeit und überlegte währenddessen, was ich hätte besser machen sollen, vielleicht hätte ich den Realschulabschluss einfach an einer Abendschule nachholen sollen, was mir vorher nicht in den Sinn kam.Jetzt bin ich in einem Call Center tätig, ich hatte eine Schulung von 2 Wochen, dann ging es schon an die Telefone. Es ist nicht einfach, da auch in diesem Beruf fiel Kompetenz, über die ich auch nur geringem Maße verfüge, gefordert wird, lediglich der Umgang mit Kunden ist mir vertraut und durch meine schwache Auffassungsgabe und des langsamen Arbeitens, fällt mir das Arbeiten in diesem Beruf schwer. Nur befürchte ich, dass es mir in fast jedem Beruf so gehen wird, vor allem als Architekt. In den meisten Betrieben, in den ich bereits ein Praktikum gemacht habe, wurde mir mein langsames arbeiten und mein schwache Auffassungsgabe zum Vorwurf gemacht. Fakt ist, lernbehinderte Menschen haben es im Arbeitsleben nicht leicht.

jojo11119

Wenn er/sie irgendwann den nötigen Ehrgeiz und Fleiß entwickelt könnte es theoretisch möglich sein - Grundintelligenz vorausgesetzt. Aber ich persönlich kenne niemanden.

Laikey

Unwarscheinlich, aber nicht unmöglich. Gibt ja in D noch den 2.Bildungsweg.

kugelfischlii99

Kommt drauf an, warum er die Sonderschule besuchen musste. Wenn es wegen mangelnder Intelligenz war, wird es mit dem Abitur wahrscheinlich nicht klappen. Wenn es wegen Aufmerksamkeitsdefiziten oder nicht erkannter Hochbegabung war, ist das Abitur kein Problem.

mwN22

Klar, früher wurden Hochbegabte nicht erkannt und landeten auf der Sonderschule...LG

diggi329

Chuck Norris hat das gemacht ;D Ne ernsthaft jetzt, ich denke Nein.

Diesel97

wo ein wille auch ein weg

MausiAlisha

Das ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht ganz unmöglich...siehe Thomas Lohse beim Supertalent. Ich nehme an, du meinst mit Sonderschule eine Schule für Lern- oder sogar Geistigbehinderte!? Warum willst du das wissen?

Antwort hinzufügen